Bericht

Samstag, 10.05.2014
4:2-Erfolg in Halle






Ein Sieg zum Abschluss

Wacker Burghausen hat zum Abschluss der Saison die meisten Tore erzielt. Die Mannschaft von Uwe Wolf gewann beim Halleschen FC verdient mit 4:2 (1:1) Toren. Die Hausherren gingen durch Timo Furuholm in Führung (5.). Angelo Hauk (7.), Christoph Burkhard (58.; Handelfmeter) und Uli Taffertshofer (63.) brachten Wacker auf die Siegerstraße. Nach dem Anschlusstreffer von Francky Sembolo (72.) markierte Ahmed Kulabas den 4:2-Endstand (80.)

Nach dem zweiten Auswärtserfolg der Saison sicherte sich Wacker Burghausen den vorletzten Platz in der Tabelle. Die letzten drei - aus sportlicher Sicht bedeutungslosen -Partien  endeten mit sieben SVW-Zählern. Damit unterstrichen die Spieler ihren Charakter und ließen sich nicht hängen. Ob der SVW letztendlich noch eine Chance auf den Klassenerhalt am grünen Tisch hat, wird sich Anfang Juni endgültig herausstellen.

 

Bilder zum Spiel findet Ihr hier

Aufstellungen:

Hallescher FC:


Kleinheider - Brügmann, Mouaya, M.Franke (68.Zeiger), Ziebig - Kruse, Ziegenbein (64.Merkel), Lindenhahn, Gogia, Bertram (64.Sembolo) - Furuholm


Burghausen:

Loboué - Burkhard (77.Moser), Pflügler, Schröck, Taffertshofer - Burkhardt, Thee (46.Altenstrasser), Holz, Kindsvater (71.Cincotta), Hauk -  Kulabas


Tore: 1:0 Furuholm (5.), 1:1 Hauk (6.), 1:2 Burkhard (58.), 1:3 Taffertshofer (63.), 2:3 Sembolo (72.), 2:4 Kulabas (80.)

 

Schiedsrichter: Norbert Giese (Großräschen)

Zuschauer: 8272

 

Der Rückblick auf die Saison fällt daher enttäuschend aus. Erst am 10. Spieltag gelang dem Team mit dem wichtigen 3:1-Erfolg bei der SpVgg Unterhaching der erste Saisonerfolg. Eine Woche vorher hatte Uwe Wolf seinen Vorgänger Georgi Donkov abgelöst. Er startete mit sechs Zählern Rückstand auf das rettende Ufer. Nach zehn Runden stand nur ein Punkt auf dem Programm. Am Ende sollte es deren 37 sein, wobei die letzten sieben rein sportlich leider ohne Bedeutung waren.

Bessere Abwehr, schwache Torausbeute
Unter Regie von Uwe Wolf holte die Mannschaft fast immer alles aus sich heraus. Das Spielsystem verbesserte sich sichtlich. Vor allem im Jahr 2014 konnte der SVW alle Spiele sehr eng gestalten. Das größte Problem war die fehlende Balance zwischen Defensive und Offensive. Während die Abwehr mit nur 16 Gegentoren in den 17 Partien dieses Jahres deutlich stabiler wurde, landete der Ball vorne viel zu selten im Netz. In den essentiellen Partien zwischen dem 22. und 34. Spieltag blieben die Oberbayern sechsmal ohne eigenen Treffer. In dieser Zeit gelangen nur drei Siege: 1:0 in Leipzig, 1:0 gegen Kiel und 1:0 gegen Unterhaching. Besonders ärgerlich waren die schwache Punkteausbeute gegen direkte Konkurrenz. Als echte Nackenschläge erwiesen sich die beiden Pleiten gegen Elversberg und Saarbrücken.

Zu wenig Heimerfolg
Der lange Kampf um den Klassenerhalt erhielt in 2014 trotz ordentlicher Auftritte vor allem Zuhause drei entscheidende Dämpfer: das 2:2 gegen Stuttgart II,  das 1:1 gegen Dortmund II und das bittere 2:2 gegen Regensburg waren zwar unter dem Strich spannend und unterhaltsam, aber zu wenig ergiebig. So kam es, dass die 0:1-Auswärtsniederlage beim starken SV Darmstadt 98 das endgültige sportliche Aus bedeutete. Auch, wenn die Mannschaft zum Ende hin gute Chancen notierte, agierte sie erst viel zu spät einen Tick frecher. Dieser Fakt trifft letztendlich auf das gesamte Jahr 2014 zu und ließ am Ende keine erfolgreiche Aufholjagd zu.

Uwe Wolf holte 36 von 37 Punkten. In 2014 verlor die Mannschaft nur ein – allerdings bereits unwichtiges – Heimspiel gegen ein schwaches Hansa Rostock (0:1). Am Ende steht der ernüchternde Abstieg und das extrem enttäuschende Aus im Toto-Pokal bei Regionalligist Schalding-Heining (0:1). An dieser Niederlage gibt es nichts  zu beschönigen.

 
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