Bericht

Samstag, 01.12.2018
Remis zum Jahresabschluss


Christoph Schulz, der in dieser Szene von Ivan Knezevic abgegrätscht wird, feierte in Bayreuth sein 100. Regionalliga-Spiel. Danke Christoph und weiter so! Foto: Zucker.



Wacker erspielt sich in Bayreuth auch zum Abschluss noch ein 1:1

Der Wacker-Motor hat auch im letzten Spiel des Jahres noch gezündet: Mit einer kämpferisch sowie spielerisch tollen Leistung erspielte sich die Mannschaft von Trainer Wolfgang Schellenberg am Samstag ein 1:1 bei der SpVgg Bayreuth und überwintert in der Fußball-Regionalliga Bayern mit 35 Punkten auf einem hervorragenden vierten Platz.

„Das war ein typisches 0:0-Spiel, das dann 1:1 ausgegangen ist“, befand Schellenberg nach der Partie im Hans-Walter-Wild-Stadion, das für die Jahreszeit gute Platzverhältnisse zu bieten hatte. Unterm Strich war das Resultat in einem Spiel, das einige Höhepunkte hatte, leistungsgerecht. „Über die komplette Spieldauer hatten beide Mannschaften gute Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden. Beim 1:0 für uns macht Bayreuth ein Handspiel, das Elfmeter ist, das so aber nicht passieren muss. Und beim Ausgleich ist aus unserer Sicht ein Foul an Matthias Stingl vorausgegangen“, Schellenberg wurmte natürlich, dass sein Team nach dem verwandelten Handelfmeter von Muhamed Subasic aus der 65. Minute den Dreier schon sicher wähnte, ehe Chris Wolf in der 89. Minute nach Ecke von Ivan Knezevic den Ausgleicht erzielte.

Eine der besten Wacker-Möglichkeiten der ersten Hälfte hatte Can Coskun, der in Bayreuths Keeper Sebastian Kolbe nach einem Schuss aus 18 Metern seinen Meister fand (15.), drei Minuten später semmelte Shpetim Sulejmani eine Hereingabe von Knezevic am Pfosten vorbei.

Dann der Schock für Burghausen: Kapitän Christoph Buchner musste früh vom Feld und wurde durch Thorsten Nicklas ersetzt. Nach ersten Erkenntnissen hat sich Buchner eine Muskelverletzung am linken Oberschenkel zugezogen. Und wieder stellte Trainer Wolfgang Schellenberg und sein Co-Trainer Ronald Schmidt ihre Elf taktisch hervorragend um, so dass die Abwehr bis zur Pause nur wenig Torchancen zuließ!

Im Anschluss merkte man den jungen Wilden aus Burghausen an, dass sie hier unbedingt zum Abschluss der Vorrunde noch etwas mitnehmen wollten und kämpften um jeden Zentimeter Boden.
Auch hier hat man wieder gesehen, dass die Trainingssteuerung, federführend durch Chef-Trainer Wolfgang Schellenberg, seine Früchte trägt. Die Mannschaft ist Top-Fit und kann auch im letzten Spiel über die gesamte Spielzeit von 95 Minuten aus den Vollen schöpfen.

 

Analyse

Nach den „sensationellen“ fünf Startsiegen bewegte sich der SV Wacker Burghauen wochenlang in der Spitzengruppe der Regionalliga Bayern und ließ diese über die gesamten 22 Spiele der Vorrunde nie aus den Augen!
Die Leistung der noch jungen SVW Mannschaft (Durchschnitt: 23 Jahre) ist dadurch sehr hoch einzuschätzen. Nimmt man dann auch noch die Langzeitverletzen, Hofstetter, Marinkovic sowie Kevin Hingerl dazu, kann man von einer hervorragenden Vorrunde für den SV Wacker sprechen.

Schellenberg: „Ich glaube weiterhin daran, dass Bayern II Meister wird und unser Ziel muss es sein, hinter Bayern als beste Amateurmannschaft den DFB-Pokalplatz zu bekommen.“ Bei neun Punkten Rückstand auf den VfB Eichstätt schwierig, aber kein Ding der Unmöglichkeit. „Entscheidend wird sein, wie die Mannschaften nach der Pause reinkommen“, so Schellenberg.

Abschließend bedankte sich Teammanager Karl-Heinz Fenk noch bei allen Verantwortlichen: „Ein riesen Kompliment geht an das komplette Team (Vorstandschaft, Geschäftsführer, Spieler, Trainerteam, Ärzteteam, Masseur, Betreuer, Geschäftsstelle). Was hier jeder Einzelne die letzten 6 Monaten geleistet hat, ist einfach überragend; wir alle machen das nebenberuflich und da kann man nur vor jedem Einzelnen den Hut ziehen! Allen voran unser Chef Trainer Wolfgang Schellenberg, wie er diese Mannschaft geformt hat ist außergewöhnlich!“
  

Statistik

SpVgg Bayreuth: 31 Kolbe – 20 Golla, 21 Weber, 19 Eder, 5 Schwarz – 14 Wolf – 15 Makarenko, 17 Held – 27 Knezevic, 29 Sulejmani, 9 Fenninger. Trainer: Rost   

Bank: 1 Skowronek – 2 Michaelis, 4 Dengler, 8 Schiller, 16 Mirroche, 18 Götzendorfer

SV Wacker Burghausen: 26 Flückiger – 31 Schulz, 21 Mankowski, 34 Buchner, 22 Coskun – 18 Wächter, 30 Stingl, 4 Aigner, 8 Subasic – 9 Duhnke, 25 Richter. Trainer: Schellenberg.

Bank: 1 Merz (ET), 5 Hofstetter, 6 Bachschmid, 7 Winklbauer, 10 Marinkovic, 20 Kappacher, 27 Nicklas.   

Wechsel: 68. Schiller für Sulejmani, 77. Götzendorfer für Held, 79. Mirroche für Schwarz – 24 Nicklas für Buchner, 59. Winklbauer für Schulz, 86. Hofstetter für Richter

Tor: 0:1 Subasic (65., Handelfmeter), 1:1 Wolf (89.)

Schiedsrichter: Hummel (Betzigau)  

Zuschauer: 500 in Hans-Walter-Wild-Stadion

Gelb: Fenninger – Subasic, Stingl, Hofstetter

Ausblick

Nach 22 Spielen in der Regionalliga plus drei Runden im Totopokal gehen die Spieler jetzt in die wohl verdiente Winterpause, die am 16. Januar mit dem Trainingsstart zur Restrunde endet.     

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