Bericht

Freitag, 28.09.2018
Es ist angerichtet fürs Spitzenspiel


Treffsicherheit gefragt: Sascha Marinkovic und Co. sollen heute nach Ansicht von Trainer Wolfgang Schellenberg vor dem Tor kühlen Kopf bewahren. Foto: Butzhammer



Am Samstag um 14 Uhr kommt Schweinfurt in die Wacker-Arena

Zweiter gegen Vierter heißt es am Samstag um 14 Uhr in der Wacker-Arena, dass Burghausen nach zwölf Spieltagen in der Fußball-Regionalliga Bayern punktgleich mit Spitzenreiter FC Bayern München den zweiten Rang einnimmt ist dabei mindestens ebenso bemerkenswert wie der vierte Rang der Gäste, bei denen ja die drei Ex-Burghauser Alexander Eiban, Dominik Weiß und Marco Fritscher unter Vertrag stehen.

Eigentlich hatte man vor der Saison erwartet, dass die Profimannschaft aus Schweinfurt zusammen mit den kleinen Bayern vorneweg marschiert. Nun aber steht Burghausen mit vier Zählern vor dem Team von Trainer Timo Wenzel, das sich zuletzt mit drei Unentschieden begnügen musste, aber weiterhin als einziges Team ungeschlagen ist.

Schellenberg: Schweinfurt ist der Favorit

„Schweinfurt ist einer der beiden Topfavoriten der Liga, deswegen ist die Ausgangslage vor dem Spiel, auf das wir uns alles sehr freuen, natürlich besonders schön“, sagt Wacker-Trainer Wolfgang Schellenberg, der aber on the long run, die Vorteile bei den Gästen sieht: „Schweinfurt hat mit einer erfahrenen Profimannschaft ganz andere Möglichkeiten. Das müsste sich im Laufe einer Saison normalerweise durchsetzen.“

Die vielen starken Individualspieler bei den Gästen, die Gesamtstärke des Kaders, die Trainingsumfänge und auch die Routine sieht Schellenberg als Pluspunkte für die Gäste, während seine Mannschaft zuletzt nach den NLZ-Teams die jüngste Mannschaft der Liga stellte. „Umso schöner ist diese Konstellation. Die Mannschaft hat sich durch starke Leistungen dieses Spiel mit dieser Ausgangslage verdient“, so Schellenberg, der natürlich auf tatkräftige Unterstützung der Fans hofft: „Auch wenn wir aktuell vor dem Gegner stehen, ist Schweinfurt der Favorit. Wir wissen schon, gegen wen wir da spielen. Deswegen brauchen wir unsere Fans gegen so einen starken Gegner besonders.“    

Seiner Mannschaft gibt der Trainer als mögliches Erfolgsrezept auf den Weg: „Wir werden nicht viele Chancen bekommen, aber wenn wir zum Abschluss kommen, müssen wir kühlen Kopf bewahren und die wenigen Möglichkeiten eiskalt nutzen.“

Bilanz

Die Bilanz ist mit zehn Siegen und sechs Niederlagen bei drei Unentschieden absolut positiv für Wacker. In der Bayernliga-Saison 1993/94 gab es das erste offizielle Aufeinandertreffen, das der damalige „Emporkömmling“ Burghausen gegen den einstigen Zeitligisten gleich mit 3:1 gewann. Den 0:1-Pausenrückstand durch Oliver Kröner egalisierte Christian Sperling, der heutige Co-Trainer Manni Stutz, Kapitän und Libero vom Dienst in diesen Jahren des Aufbruchs im Burghauser Fußball, erzielte dann den Führungstreffer per Foulelfmeter. Zwei Minuten vor Ende der Partie gelang dem Trostberger Matthias Zimmermann, später Kapitän der legendären Bundesliga-Mannschaft der SpVgg Unterhaching, der Treffer zum 3:1-Endstand. In der jüngsten Bilanz liegt allerdings die Schnüdel knapp vorne, die sich ja im Totopokalfinale vor knapp eineinhalb Jahren durch einen Treffer von Steffen Krautschneider mit 1:0 in der Wacker-Arena durchsetzen konnte. In der abgelaufenen Saison trennten sich beide Mannschaften in Burghausen mit einem 0:0, auf eigenem Platz behielt Schweinfurt mit 2:1 die Oberhand.   

Personal

Kapitän Daniel Hofstetter kann aufgrund seiner Rückenbeschwerden weiterhin nicht auflaufen. Einige Akteure wie Julien Richter, Muhamed Subasic und Christoph Bucher hatten während der Woche mit Grippe zu kämpfen und verpassten deswegen auch den zünftigen Einkleidungstermin beim Winklbauer Sepp in Asten. „Hier muss man abwarten, wer nicht nur rechtzeitig gesund, sondern auch fit wird. Wir haben das ja schon in der laufenden Saison erlebt, dass Spieler krank waren, sich gesund melden konnten, aber im Spiel dann doch noch nicht die richtigen Körner hatten“, wird sich Schellenberg die Wackelkandidaten beim Abschlusstraining am Freitag ganz genau ansehen. Vor allem hofft der Wacker-Coach, dass nicht noch weitere Spieler diese leichte Grippe aufschnappen, die jetzt Buchner, Subasic und Richter außer Gefecht gesetzt haben.

Kader

Tor: 26 Flückiger, 1 Merz - Abwehr: 16 Pöllner, 19 Hingerl, 20 Kappacher, 22 Coscun, 27 Nicklas, 30 Stingl, 31 Schulz, 34 Buchner - Mittelfeld und Angriff: 4 Aigner, 6 Bachschmid, 7 Winklbauer, 8 Subasic, 9 Duhnke, 10 Marinkovic, 17 Omelanowsky, 18 Wächter, 25 Richter.

Schiedsrichter

Thomas Berg (Landshut)

Ausblick

Gleich zwei Auswärtsspiele stehen nach der Partie gegen Schweinfurt auf dem Programm. Das Duell bei der SpVgg Greuther Fürth II wurde wegen des Bundesligaspiels der Profis gegen den SSV Jahn Regensburg auf Montag, 8. Oktober um 20.30 Uhr verlegt. Bereits am 13. Oktober geht es dann erneut ins Frankenland, wenn um 14 Uhr die Partie beim 1. FC Nürnberg II auf dem Programm steht. Das nächste Heimspiel steigt also erst am 20. Oktober gegen den VfB Eichstätt.    

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