Bericht

Donnerstag, 20.09.2018
Heimstetten nicht unterschätzen


Ergänzen sich bisher hervorragend: Trainer Wolfgang Schellenberg und Assistent Ronald Schmidt. Foto: Butzhammer



Wacker am Freitag um 19 Uhr beim Aufsteiger

Eine nur auf den ersten Blick leichtere Aufgabe wartet am Freitag um 19 Uhr in Heimstetten auf den SV Wacker Burghausen, ehe am Samstag in einer Woche das Spitzenspiel der Fußball-Regionalliga Bayern gegen den 1. FC Schweinfurt in der Wacker-Arena steigt.

Der SV Heimstetten liegt aktuell neun Zähler hinter dem Tabellenzweiten und ist nach einem starken Saisonstart auf Rang acht abgerutscht. Wie eng die Liga auch in dieser Saison ist, sieht man daran, dass der Aufsteiger aus dem Münchner Osten nach drei Niederlagen und einem Unentschieden gegen Schweinfurt im September  gerade mal drei Punkte Vorsprung auf den ersten Relegationsplatz hat, den der FC Augsburg II mit elf Zählern einnimmt.

Konkurrenz lauert

„Ich bin froh, dass wir schon 23 Punkte auf dem Konto haben. Man hat ja im bisherigen Saisonverlauf gesehen, wie knapp alle Spiele waren“, so Trainer Wolfgang Schellenberg, der weiß, dass der zweite Platz nur eine Momentaufnahme sein kann: „Im Fußball kann es so schnell gehen.“ Zumal mal ja auch mit Schweinfurt, Nürnberg II, Eichstätt und Memmingen gleich vier Mannschaften mit nur zwei Punkten Rückstand auf einen Burghauser Ausrutscher lauern.  

Grundsätzlich ist Schellenberg mit dem bisherigen Abschneiden nach knapp einem Drittel der Saison zufrieden: „Von den Punkten her passt es absolut. Wenn vor der Saison jemand gesagt hätte, dass wir in nach elf Spieltagen auf Platz zwei stehen würden, hätte das wohl jeder gerne unterschrieben. Insgesamt gibt es noch in allen Bereichen Luft nach oben, aber gerade die letzten Spiele haben gezeigt, dass wir auch einen sehr ordentlichen Fußball spielen können.“

Heimstetten spielerisch stark

Das wird auch am Freitag nötig sein, denn spielerisch ist Heimstetten, wie Schellenberg beim Nachholspiel am Dienstag gegen den SV Schalding-Heining gesehen hat, „für einen Aufsteiger sehr gut.“ Die 1:3-Niederlage gegen Schalding ist aus Sicht des Trainers „sehr unglücklich“ ausgefallen, weil die Niederbayern mit ihrer ersten Chance den Ausgleich gemacht haben und einen Schuss von Orhan Akkurt, der schon an Keeper Markus Schmöller vorbei war, noch von der Linie gekratzt haben.     

Tormonster Akkurt und Co.

Apropos Akkurt: Der Torjäger, der ja auch mal in Burghausen unter Vertrag war, ist natürlich ein ständiger Gefahrenherd. „Er hat einfach das Gefühl für die entscheidenden Situationen und dann auch die Technik, um die Tore zu machen“, urteilt Burghausens Trainer über den 33-Jährigen, der schon acht Treffer auf dem Konto hat. Zusammen haben Akkurt und sein Sturmpartner Lukas Riglewski bereits 14 Treffer erzielt, also fast so viel wie die gesamte Burghauser Mannschaft, die in elf Spielen 16 Mal erfolgreich war. „Wir wollen in Heimstetten schon unser Spiel durchziehen, müssen aber bei Ballverlusten hautnah an Akkurt und Riglewski dran sein“, fordert der Wacker-Trainer.

Kein Wiedersehen auf dem Platz wird es mit einem weiteren Ex-Burghauser geben: Marcel-Pascal Ebeling, der im Sommer vom SV Türkgücü-Ataspor München nach Heimstetten zurückgekehrt ist, fällt aufgrund einer Verletzung am Sprunggelenk noch aus.

Bilanz

Die Historie der Duelle zwischen Heimsteten und Wacker ist jung und umfasst gerade mal drei Begegnungen. In der Saison 2013/14 trafen die beiden Teams im Totopokal aufeinander, Wacker setzte sich knapp mit 3:2 durch. Einen 2:1-Heimspielerfolg gab es in der darauffolgenden Regionalligasaison, in Heimstetten egalisierte Daniel Jais per Strafstoß den Führungstreffer von Valentin de la Motte zum 1:1-Endstand. Kapitän beim SVH war übrigens damals Christoph Schmitt, der jetzige Trainer.   

Personal

Auf zwei Akteure muss Trainer Schellenberg in Heimstetten verzichten: Kapitän Daniel Hofstetter kann aufgrund seiner Rückenbeschwerden weiterhin nicht Fußball spielen und Felix Bachschmid muss eine Gelbsperre absitzen.

Kader

Tor: 26 Flückiger, 1 Merz - Abwehr: 16 Pöllner, 19 Hingerl, 20 Kappacher, 22 Coscun, 27 Nicklas, 30 Stingl, 31 Schulz, 34 Buchner - Mittelfeld und Angriff: 4 Aigner, 7 Winklbauer, 8 Subasic, 9 Duhnke, 10 Marinkovic, 17 Omelanowsky, 18 Wächter, 25 Richter.

Schiedsrichter

Steffen Brütting (Effeltrich)

Ausblick

Nach der Auswärtspartie in Heimstetten steht am Samstag, 29. September um 14 Uhr das Gipfeltreffen gegen den 1. FC Schweinfurt 05 in der Wacker-Arena auf dem Programm. Auswärts geht es dann am 6. Oktober mit der Partie bei der SpVgg Greuther Fürth II weiter.

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