Bericht

Montag, 03.09.2018
Pokal: Gelingt Wacker Sensation?


Dürfen die Wacker-Kicker, wie gegen Buchbach am Samstag, die Feierbiester geben? Träumen ist erlaubt: Foto: Butzhammer



Hoher Besuch: Drittliga-Spitzenreiter Unterhaching kommt am Dienstag um 19 Uhr

Vor ziemlich genau 17 Monaten hat der SV Wacker Burghausen die SpVgg Unterhaching durch ein Tor von Christoph Rech mit 1:0 aus dem Viertelfinale des Totopokals geworfen, am Dienstag ist das Team von Claus Schromm erneut in der Wacker-Arena zu Gast, diesmal im Achtelfinale des Totopokals.

Die Vorzeichen haben sich seither deutlich verändert: Unterhaching hat zwei Monate nach der Pokalniederlage den Aufstieg in die 3. Liga geschafft und ist am Samstag durch ein 3:0 gegen Zweitliga-Absteiger Braunschweig an die Tabellenspitze geklettert. „Das ist eine schöne Herausforderung“, weiß Burghausens Geschäftsführer Andreas Huber, der darauf hofft, dass viele Zuschauer den Weg in die Wacker-Arena finden: „Das ist doch eine gute Gelegenheit für die Fußball-Fans aus der Region eine Mannschaft zu sehen, die vielleicht schon bald in der 2. Bundesliga spielt.“ Davon will Unterhachings Präsident Mane Schwabl erst mal noch gar nichts wissen: „Der Punktestand und die Entwicklung der Mannschaft ist gut. Wir wollen den Tabellenstand aber nach sechs von 38 Spieltagen nicht überbewerten. Die 3. Liga ist brutal.“

Schellenberg: Sind klarer Außenseiter

Einen Spaziergang ins Viertelfinale wollen auch die Burghauser dem einstigen Dauerrivalen freilich auch nicht ermöglichen. „Wir werden mit allen Mitteln versuchen eine Runde weiterzukommen“, sagt Trainer Wolfgang Schellenberg, dessen Team mit Platz zwei in der Regionalliga Bayern auch gut in Form ist. „Da ist schon ein gewaltiger Unterschied, wir sind klarer Außenseiter“, macht der Burghauser Coach kein Hehl daraus, dass ein Weiterkommen eine Sensation wäre, zumal die Hachinger den Pokal traditionell ernst nehmen, mögliche Einnahmen aus dem DFB-Pokal waren immer schon von großer Bedeutung. „Wir rechnen auf gar keinen Fall mit einer Hachinger B-Elf“, sagt auch Huber, der die Partie als „willkommene Abwechslung“ sieht: „In der Liga wird uns mit Sicherheit nicht langweilig, schließlich müssen wir ja schon wieder am Freitag in Rosenheim ran. Aber dieses Spiel ist schon ein Highlight.“

Nur kleine Rotation

Natürlich auch für die vielen jungen Burghauser Spieler, die bis auf Thorsten Nicklas (Sprunggelenk) und Daniel Hofstetter (Rücken) alle einsatzfähig sind. „Bei Thorsten geht es frühestens am Freitag wieder“, so Schellenberg, der Felix Bachschmid, Christoph Buchner, Neuzugang Matthias Stingl und Manuel Omelanowsky längere Einsatzzeiten in Aussicht stellt. Eine exakte Aufstellung hatte der Coach am Montag noch nicht parat, machte aber klar, dass er gegen Stahl, Hain, Bigalke und Co. die ganz große Rotation nicht vornehmen wird.

18 Siege gab es in der Vergangenheit für Wacker, nur neun Mal konnte Unterhaching in 32 Vergleichen den Sieg davontragen. Im Totopokal ist die Bilanz mit je zwei Siegen für Burghausen und Unterhaching hingegen ausgeglichen.  

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