Bericht

Mittwoch, 09.05.2018
Ronald Schmidt und Manfred Stutz bleiben als Co-Trainer – Wacker sucht neuen Cheftrainer


Manfred Stutz, Ronald Schmidt und Karl-Heinz Fenk (v.l.)



Ronald Schmidt und Manfred Stutz werden am Samstag im Heimspiel gegen Rosenheim zum letzten Mal in dieser Konstellation ihren​ Platz auf der Trainerbank einnehmen.

Mit herausragenden zwölf Punkten in fünf Spielen haben beide maßgeblichen Anteil daran, dass der SV Wacker Burghausen die Saison im oberen Mittelfeld abschließen wird. „Ich bedanke mich im Namen des Vereins bei Ronald und Manfred, die uns in einer kritischen Situation geholfen haben und in nur wenigen Tagen die Mannschaft auf die Erfolgsspur gebracht haben. Wir wussten von der Qualität von Ronald, das hat er als Co-Trainer und als U19-Trainer schon bewiesen. Dass es so schnell und so eindrucksvoll klappt, ist eine herausragende Leistung. Außerdem gilt mein großer Respekt Manfred Stutz. Es spricht für ihn, dass er in einer schwierigen Situation zugestimmt hat, zum SV Wacker Burghausen zurückzukehren und uns zu unterstützen. Seine Einstellung, seine Fitness und damit seine Glaubwürdigkeit haben die Mannschaft eindrucksvoll erreicht. Natürlich war es unser Wunsch, in dieser Konstellation weiterzumachen, wir müssen und werden aber akzeptieren, dass beide das abgelehnt haben. Umso mehr freut es uns, dass beide sich bereit erklärt haben, als Co-Trainer auch in der nächsten Saison weiterzumachen“, teilt der 1. Vorsitzende Dr. Thomas Frey mit.

Ronald Schmidt erklärt: „Unabhängig von dem Lauf, den die Mannschaft jetzt hat, habe ich von Anfang an gesagt, dass ich die Verantwortung als Chef-Trainer nur übergangsweise  übernehmen kann und werde. Mit hoher Wahrscheinlichkeit steht bei mir eine berufliche Veränderung an, so dass ich mich entschieden habe, den Fokus auf den beruflichen Werdegang bei der Wacker Chemie zu legen. Dies ist mit einer Verantwortung als Chef-Trainer in der Regionalliga nicht vereinbar. Daher danke ich dem Verein für die Chance, die er mir gegeben hat, ich danke den Verantwortlichen aber auch, dass sie meine Entscheidung akzeptieren und mich nicht unter Druck setzen.“

Manfred Stutz ergänzt: „Ich war in den letzten Jahren durchaus ein Kritiker des Fußballs in Burghausen und mit einigen Dingen nicht einverstanden. Als mich Karl-Heinz Fenk gefragt hat, ob ich dem Verein helfen wolle, habe ich nur kurz überlegt und zugesagt, nachdem ich mich mit meiner Familie abgestimmt habe. Ich wollte mir selber ein Bild von der Mannschaft und vom Umfeld machen und muss sagen, dass ich begeistert bin von der Qualität der Jungs, von der Stimmung in der Mannschaft und der Einstellung. Ich bin sicher, dass die Mannschaft langfristig eine gewichtige Rolle in der Regionalliga spielen wird, wenn sie sich in Ruhe entwickeln kann. Und daran wollen Ronald und ich weiter arbeiten.“

Teammanager Karl-Heinz Fenk und Abteilungsleiter Josef Berger: „Wenn man betrachtet, was die beiden in der kurzen Zeit erreicht haben, weiß man, dass sie eine sehr gute langfristige Besetzung sind. Natürlich haben wir lange mit beiden geredet und versucht, sie zu überzeugen in dieser Konstellation weiterzuarbeiten. Aber letztendlich müssen wir diese Entscheidung akzeptieren: wenn wir im Fußball in Burghausen ein duales System umsetzen und leben wollen, dann müssen wir es auch akzeptieren, wenn sich Spieler oder in dem Fall Trainer dafür entscheiden, die Prioritäten auf dem anderen beruflichen Standbein zu setzen. Umso begeisterter sind wir, dass beide sich bereit erklärt haben, als Co-Trainer weiter zu arbeiten. Wir glauben, dass wir dadurch ein hohes Maß an Stabilität in die Mannschaft bringen, was uns als Verein auszeichnet.“

Geschäftsführer Andreas Huber erklärt: „Ich glaube, dass das für die Mannschaft, den Verein und unsere Zuschauer und Sponsoren ein hervorragendes Signal ist. Jetzt wollen wir am Samstag gegen Rosenheim gewinnen und die Saison mit einem Sieg im Derby abschließen. Wir werden dann die Zeit bis zum Start der Vorbereitung am 3. Juni nutzen, um einen neuen Chef-Trainer zu finden, der zum Verein, zur Mannschaft und zu unserem Trainerteam passt. Mit Ronald und Manfred im Trainerteam, das wir für die kommende Saison auch noch um zusätzliche Athletiktrainer erweitern wollen, stellen wir sicher, dass die erfolgreiche Arbeit der letzten Wochen auch langfristig weitergeführt wird. Zudem freut es uns sehr, dass wir unseren Teammanager Karl-Heinz Fenk langfristig binden konnten." (ausführlicher Bericht folgt).

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