Bericht

Mittwoch, 28.03.2018
Torloses Remis




Wacker Burghausen hat sich am Mittwochabend ein torloses Remis beim FC Pipinsried erkämpft.

Personal: Kevin Hingerl (Syndesmoseband-Anriss), Christoph Bann (Schulter), Muhamed Subasic (Grippe) Tobi Janietz (beruflich verhindert) standen nicht zur Verfügung. Höchst erfreulich: Philipp Knochner kehrte nach achtmonatiger Verletzungspause (Kreuzbandriss am ersten Spieltag bei 1860 München) erstmals wieder in den Kader zurück und feierte in der Schlussphase sein Comeback auf dem Platz. Wacker-Torjäger Sascha Marinkovic musste bereits in der ersten Halbzeit mit Verdacht auf Bänderriss im Sprunggelenk ausgewechselt werden. 

Spielverlauf: Nach zuletzt zwei Auswärtsniederlagen hintereinander setzte Patrick Mölzl in der Startelf auf Routine und Stabilität. Die erste gute Chance für Burghausen gab’s bereits in der dritten Minute, als Christoph Buchner nach einer Ecke von Tim Sulmer aus kurzer Distanz an den Ball kam, aber mit seinem Linksschuss an Keeper Sebastian Hollenzer scheiterte. Die Taktik von Mölzl wurde dann in der 25. Minute über den Haufen geworfen, als es für Sascha Marinkovic, der diesmal auf dem rechten Flügel agierte, nach einem unglücklichen Zusammenprall wegen einer Verletzung am Sprunggelenk nicht weiterging. Die beste Möglichkeit für Pipinsried hatte der Ex-Burghauser Christoph Burkard, dessen Freistoß aus über 30 Metern knapp am linken Pfosten vorbeizischte (25.). Insgesamt spielte sich die Partie überwiegend zwischen den Strafräumen ab, beide Mannschaften versuchten früh den Spielaufbau des Gegners zu stören und führten engagierte Zweikämpfe um Ball und Raumgewinn. Was an spielerischer Qualität fehlte, machte die kämpferische Komponente aber wieder wett. Die ersten Szene nach dem Seitenwechsel gehörte den Gastgebern: Nach einer Ecke von Burkhard versuchte sich Kasim Rabihic aus 14 Metern, doch Franco Flückiger war zur Stelle (58.). In der 70. Minute dezimierten sich die Gastgeber dann selbst, als Philip Grahammer nach grobem Foulspiel mit Rot vom Platz musste, die numerische Überlegenheit für den SV Wacker währte aber gerade mal sieben Minuten, denn dann war auch für Winklbauer mit der Ampelkarte nach wiederholtem Foulspiel Schluss. Weil auf beiden Seiten dann nichts mehr Erwähnenswertes passierte, blieb es beim torlosen Remis. „Das Unentschieden ist leistungsgerecht. Meine Mannschaft hat das umgesetzt, was wir von ihr gefordert haben. Sie hat gekämpft und alles gegeben. Das wollten wir sehen“, so Mölzl, der einräumte: „Spielerisch ist da schon Luft nach oben, aber das zählt in diesem Moment nicht. Wir wollten uns wehren, das haben wir gemacht. Und wir haben einen Punkt mehr auf dem Konto.“ 

FCP: 33 Hollenzer - 7 Arkadas, 4 Grassow, 22 Achatz, 20 Schuster - 6 Hürzeler - 2 Berger, 14 Burkhard, 8 Grahammer, 27 Lushi - 11 Rahibic.
Ersatz: 32 Sternberg - 5 Segashi, 13 Ettner, 17 Liebsch, 18 Krammel, 23 Müller.

Wacker: 26 Flückiger - 31 Schulz, 5 Hofstetter, 34 Buchner, 27 Scioscia - 18 Wächter, 9 Duhnke - 17 Omelanowsky - 22 Sulmer, 29 Holek, 10 Marinkovic.
Ersatz: 33 Zbinden - 6 Knochner, 7 Winklbauer, 16 Pöllner, 23 Muteba, 24 Pichler, 25 Richter.  

Wechsel: Liebsch und Müller für Arkadas und Lushi (beide 69.) - Winklbauer für Marinkovic (24.), Knochner für Holek (83.), Richter für Sulmer (87.). 

Tore: -

Gelbe Karten: Schuster - Hofstetter, Omelanowsky, Sulmer.

Gelb-Rote Karte: Winklbauer (77.).

Rote Karte: Grahammer (70.). 

Zuschauer: 330 in der FCP Arena.

Schiedsrichter: Patrick Hanslbauer. 

Ausblick: Am Samstag, 31. März, gastiert der FC Augsburg II in Burghausen. Anpfiff in der Wacker-Arena ist um 14 Uhr.

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