Bericht

Freitag, 09.03.2018
"Alle sind hoch motiviert!"


Stefan Wächter und Julien Richter bejubeln das 1:0 gegen Garching. Foto: Butzhammer.



Nur drei Tage nach dem Heimsieg gegen den VfR Garching gastiert der FC Unterföhring bei Wacker Burghausen. Anpfiff in der Wacker-Arena ist am Samstag, 10. März, um 14 Uhr.

Regionalliga „einmaliges Abenteuer“

Unterföhring wird in der kommenden Saison wieder in der Bayernliga spielen, obwohl der Verbleib in der Regionalliga Bayern rechnerisch noch möglich wäre. Die Mitglieder des Aufsteigers haben auf der Jahreshauptversammlung einstimmig dafür gestimmt, keine Zulassung für die nächste Saison in Bayerns höchster Spielklasse zu beantragen. FCU-Präsident Franz Faber erklärte bei fußball.de, dass man realistisch bleiben müsse. „Wir gehören mit unseren Möglichkeiten nicht in die Regionalliga. Es war vorerst ein einmaliges Abenteuer, das ewig in der Vereinschronik stehen wird. Darauf sind wir alle stolz." Ein weiterer Grund für den Verzicht auf einen Antrag sei gewesen, dass Unterföhring seine Heimspiele in Heimstetten austragen müsse, weil die eigene Spielstätte den Anforderungen nicht genüge. „Es hat sich nie wie ein Heimspiel angefühlt. Auch bei unseren langjährigen Zuschauern kam es nicht gut an, dass wir nach Heimstetten ausweichen müssen.“ 

„Alle sind hoch motiviert“

In eben diesem Sportpark gewann Burghausen in der Vorrunde mit 3:1 nach Toren von Sascha Marinkovic (2) und Martin Holek. Am Samstag soll der zweite Saisonsieg gegen den Aufsteiger aus dem Münchner Norden gelingen. „Der verdiente Sieg gegen Garching war unheimlich wichtig für das Selbstvertrauen“, so Mölzl. „Wir freuen uns auf das Spiel. Alle sind hoch motiviert, um gleich den nächsten Sieg nachzulegen.“  

„Werden Unterföhring sicher nicht unterschätzen!“

Auch wenn der FCU mit nur neun Punkten abgeschlagen am Tabellenende rangiert, wird der SV Wacker den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen. „Wir werden Unterföhring sicher nicht unterschätzen, uns konzentriert und fokussiert auf das Spiel vorbereiten - wir wollen am Samstag die erste englische Woche nach der Winterpause erfolgreich abschließen“, betont der Wacker-Trainer. 

Wiedersehen mit Arifovic

Anfang Januar einigte sich Ajlan Arifovic mit Wacker Burghausen auf eine vorzeitige Auflösung seines bis Sommer datierten Vertrages. Der 19-jährige Serbe kam in den vergangenen anderthalb Jahren nur zu neun Einsätzen in der Regionalliga Bayern, lediglich zwei davon absolviert er von Beginn an. In den letzten acht Spielen vor der Winterpause schaffte es der Defensivspieler nicht mehr ins Aufgebot. In der Winterpause schloss sich Arifovic dann dem FCU an und kehrt am Samstag an seine alte Wirkungsstätte zurück. 

Personal: Philipp Knochner (Aufbautraining nach Kreuzbandes) und Christoph Bann (Schulter) fehlen weiterhin. Ob Manuel Omelanowsky (Sprunggelenk) auflaufen kann, wird sich wohl erst kurzfristig entscheiden. 

Mögliche Aufstellung: 26 Flückiger - 31 Schulz, 5 Hofstetter, 34 Buchner, 3 Janietz - 19 Hingerl, 8 Subasic - 18 Wächter, 9 Duhnke, 25 Richter - 10 Marinkovic.

Ersatz: 33 Zbinden - 7 Winklbauer, 16 Pöllner, 17 Omelanowsky, 22 Sulmer, 23 Muteba, 24 Pichler, 27 Scioscia, 29 Holek.

Es fehlen: 6 Knochner (Aufbautraining nach Kreuzbandriss), 20 Bann (Schulter). 

Schiedsrichter: Stefan Treiber. 

Ausblick: Am Samstag, 17. März, ist der SVW um 14 Uhr zu Gast beim 1. FC Schweinfurt.