Bericht

Samstag, 13.05.2017
Wacker ohne Glück im Abschluss


Feierte gegen Rosenheim ein geglücktes Startelfdebüt: Youngster Thomas Winklbauer. Foto: Zucker.



Wacker Burghausen kassierte im letzten Regionalliga-Heimspiel der Saison gegen 1860 Rosenheim eine unglückliche 0:1-Niederlage.

Personal: Christoph Schulz (Bänderriss), Kevin Hingerl (Schulter-OP) und Maxi Pichler (Meniskus-OP) fehlten weiter verletzt, Julien Richter krank. Daniel Hofstetter und Muhamed Subasic erhielten eine schöpferische Pause. A-Junior Thomas Winklbauer, der in der kommenden Saison fest zum Regionalliga-Kader gehört, durfte von Beginn an sein Können zeigen. 

Spielverlauf: Vom Anpfiff weg entwickelte sich eine muntere Partie, mit ausgeglichenem Chancenverhältnis. Jedoch fehlte beiden Mannschaften zunächst die Zielstrebigkeit Richtung gegnerischem Tor. Nach einer flachen Hereingabe von Benji Kindsvater verpasste Juvhel Tsoumou das Leder nur um Zentimeter (7.). Auf der anderen Seite zielte Alex Zetterer mit einem Distanzschuss nur knapp über den Kasten (25.). Dann musste Abwehrstratege Christoph Rech mit einer Platzwunde an der Stirn verletzt runter. "Ich habe nur noch Sternchen gesehen", so Rech. Nur zwei Minuten später hatten die Fans den Torschrei bereits auf den Lippen, aber Thomas Winklbauer schoss freistehend aus acht Metern genau auf Gästekeeper Mario Stockenreiter (27.). Dann setzte Tsoumou nach Flanke von Winklbauer zu einem Fallrückzieher an, traf dabei aber nur den Rücken eines Abwehrspielers (31.). Wieder nur zwei Zeigerumdrehungen danach hatte Korbinian Linner das 1:0 für die Gäste auf dem Fuß, jedoch fand er bei seinem Schuss aus spitzem Winkel in Alex Eiban seinen Meister (33.). Direkt im Gegenzug tankte sich Kindsvater auf der linken Seite durch, traf den Ball aus sechs Metern freistehend mit seinem schwächeren rechten Fuß nicht richtig und verzog weit (33.). Kurz vor der Pause machte dann Sascha Marinkovic, der in der kommenden Saison für den SV Wacker stürmen wird, auf sich aufmerksam. Nach einem schönen Dribbling zielte er nur knapp am langen Pfosten vorbei (42.). So ging es mit einem leistungsgerechten Remis in die Pause. Rosenheim kam schwungvoll aus der Kabine. Wieder war er Linner, der Eiban prüfte. Der Wacker-Torhüter parierte allerdings per Fußabwehr (47.). Das 0:1 für 1860 resultierte schließlich aus einem Stellungsfehler in der SVW-Defensive. Lindner tauchte erneut frei vor Eiban auf, verwandelte mit einem strammen Rechtsschuss zur Führung für Rosenheim (68.). Diese sollte auch bis zum Schlusspfiff bestand haben, obwohl Wacker nochmal alles versuchte, das Spiel zu drehen. Die beste Chance vergab Torjäger Tsoumou, als er sich freistehend aus zwei Metern nach Zuspiel von Marco Fritscher das Spielgerät mit Rechts ans linke Standbein schoss (82.). „Die Mannschaft hat nach dem Dienstagspiel heute die richtige Reaktion gezeigt“, so das Fazit von Patrick Mölzl. „Die Spieler laufen zurzeit am Limit, die Jungs sind müde, trotzdem haben sie alles gegeben, wurden am Ende leider nicht belohnt. Jetzt gilt unsere volle Konzentration dem Pokalendspiel gegen Schweinfurt!“ Gäste-Trainer Robert Mayer sah ein ausgeglichenes Spiel in der Wacker-Arena. "Ein Unentschieden wäre das gerechte Ergebnis gewesen."

Wacker: 1 Eiban - 21 Weiß, 3 Arifovic, 4 Rech, 34 Wächter - 15 Offenthaler - 30 Winklbauer, 14 Burkhard, 9 Duhnke, 7 Kindsvater - 17 Tsoumou.  
Ersatz:  16 Tetickovic - 6 Knochner, 12 Cecunjanin, 20 Bann, 22 Fritscher, 33 Popp, 35 Moser. 

1860: 30 Stockenreiter - 3 Wallner, 7 Linner, 9 Marinkovic, 13 Weber, 20 Hauswirth, 22 Wallner, 27 Zetterer, 28 Maier, 42 Räuber, 45 Denz.
Ersatz: 1 Süßmaier - 4 Tchadizinde, 8 Mayerl, 19 Tomic, 21 Maurer, 23 Zottl, 32 Schunko.

Wechsel: Knochner für Rech (23.), Fritscher für Winklbauer (46.), Moser für Kindsvater (65.) - Tomic für Wallner (55.), Schunko für Maier (63.), Mayer für Weber (72.).  

Tor: 0:1 Linner (68.).

Gelbe Karte: Maier. 

Schiedsrichter: Florian Kornblum.

Zuschauer: 850 in der Wacker-Arena. 
 

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